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Ich halte jeden, mit dem ich spiele, so lange für einen Meister, bis er mir das Gegenteil bewiesen hat. >>Wassili Panow

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Stirl, Tilo vs. Paulini, Stefan

Tilo und ich nahmen am 4. Blitzschachturnier unter dem Motto "Integration durch Schach", veranstaltet durch den SV Makkabi Leipzig, teil. Bei 31 Teilnehmern fanden wir uns an Platz 6 und 30 der Setzliste wieder.  

Für Tilo war es die erste Teilnahme an einem Blitzturnier überhaupt. Mit einem Sieg, einem Unentschieden sowie einem kampflosen Punkt lief es für Tilo richtig gut. Mit Platz 29, der Verbesserung seines Setzlistenplatzes um eine Position, ein gutes Ergebnis für Tilo. 

Rg
G
S
R
V
MP
BP
1 SV Grün-Weiß Piesteritz II963015 34.5
2 SSC Annaburg971115 33.0
3 SV Blau-Rot Pratau962114 36.0
4 CFC Germania 03 III943211 28.5
5 1. SC Anhalt II942310 27.0
6 SF Bad Schmiedebg. II93157 26.0
7 VfL Gräfenhainichen III91446 22.5
8 Holzweißiger SV92165 24.5
9 SK Dessau 93 IV92074 21.5
10 TSG Wittenberg II91173 16.5
Nur zwei Wochen nach unserem Fauxpas in Köthen stand auch schon die zentrale Endrunde an, welche wir ausrichten durften. Das Bergschlößchen in Jessen bot uns dabei erneut beste Bedingungen. Für uns ging es noch um so einiges. Piesteritz lag nur 2 Brettpunkte vor uns, sodass wir uns mit einem hohen Sieg oder einem Ausrutscher des Tabellenführers selbst noch Hoffnungen auf den Staffelsieg machten. Aber auch auf Pratau mussten wir noch ein Auge werfen, um nicht noch vom Silberrang verdrängt zu werden. Die Marschroute war diesmal eine andere, statt der üblichen "3 Siege vorn und hinten mindestens einen halben Zähler"-Strategie hieß es diesmal "Alle spielen auf Sieg". Verzichten mussten wir auf Frank, der mit seiner Frau zum Venedig-Ausflug aufbrach. Für unseren Gegner, den Holzweißiger SV, ging es um nicht mehr viel, der Klassenerhalt war praktisch gesichert. 

Tabelle Bezirksliga nach Runde 8

Die vorletzte Runde führte uns nach Köthen zur 3. Mannschaft des CFC Germania 03. Die Köthener sind schon traditionell eine kleine Wundertüte der Liga. In Stammbesetzung können sie jeden schlagen, auch uns, nur treten sie selten in Stammbesetzung an. Und so war es auch diesmal, Köthen verzichtete gleich komplett auf die ersten 5 Bretter. Im Fußball würde man wohl von B-Elf sprechen. Wir verzichteten rotationsbedingt auf Oerti. Die Spielstärken waren recht deutlich verteilt. An den ersten 3 Brettern hatten wir an jedem Brett mindestens 200 DWZ-Punkte Vorteil, an den hinteren Brettern aber 240 bis hin zu 540 DWZ-Punkte Nachteil. Wir brauchten ein 3:3 zur Verteidigung der Tabellenführung. Und so war das erklärte Ziel wie immer vorne 3 Siege und hinten idealerweise ein halber Zähler. Mit vier Siegen in Folge gegen Köthen machte uns dabei auch die Historie Hoffnung. 

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