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Ich halte jeden, mit dem ich spiele, so lange für einen Meister, bis er mir das Gegenteil bewiesen hat. >>Wassili Panow

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Das Los meinte es bekanntlich gut mit uns. Mit dem VfL Gräfenhainichen bekamen wir einen der Vereine zugelost, wegen denen wir am Bezirkspokal teilnehmen. Wir hatten die Chance uns an vier Brettern mit stärkeren Spielern zu messen und zu schauen, wo wir im Vergleich stehen. Gräfenhainichen unterschätzte uns nicht, nahm die Aufgabe ernst und bot in Annaburg das Beste auf was Gräfenhainichen so zu bieten hat. Und das mit drei Klassen Unterschied und einem durchschnittlichen DWZ-Unterschied von knapp 250 Punkten eine ganze Menge. Die Rollen waren entsprechend klar verteilt. Wir wollten einfach gute Partien abliefern, maximale Gegenwehr leisten und schauen, ob es wieder zu einer Überraschung reicht wie im letzten Pokalvergleich mit den Gräfenhainichenern.

An allen Brettern entwickelten sich recht interessante Stellungen. Keinem von uns drohte eine komplette Demontage, doch nach rund zwei Stunden Spielzeit schien das Pendel so langsam in Richtung des Verbandsligisten auszuschlagen. Frank spielte wie immer und zeigte die größte Risikobereitschaft. Er setzte all seine Hoffnung in einen Angriff am Königsflügel, vergaß dabei jedoch die eigene Königssicherheit. Als sein Gegner einen Monsterspringer auf der sechsten Reihe installieren konnte, war es dann auch bald um Frank geschehen. 

Zum Mattangriff setzte auch Dirk an. Doch Dirks jugendlicher Gegner spielte vollkommen unaufgeregt seinen Stiefel runter und erarbeitete sich mit dem Läuferpaar Materialvorteil gegen Dirks Turm. Dem Läuferpaar war dann auch keine Gegenwehr mehr zu leisten.

Den geringsten DWZ-Nachteil hatte ich. Die Bilanz gegen meinen Gegner Frank Schönfeld, DWZ 2041 war vor dem Spiel bei einem Sieg, einem Remis und einer Niederlage (2x in Labrun, 1x in der Liga) bislang auch ausgeglichen, sodass ich mir Hoffnung auf Zählbares machte. Frank überraschte mit f4, trotzdem kam ich bequem aus der Eröffnung und erspielte mir leichte Vorteile. Leider erwies sich meine Spielidee mit langer Rochade und Damentausch dann doch als falsch, was mir auf der halboffenen f-Linie schnell Probleme bereitete. Nach einem positionellem Figurenopfer von Frank hätte ich die Partie wieder ausgleichen können, was am Brett jedoch nur bei ganz genauem Spiel möglich gewesen wäre und für mich an diesem Tag nicht zu finden war. Letztendlich setzte sich Frank mit seiner höheren Spielstärke durch.

Oerti durfte gegen meinen Physiklehrer der 10. und 11. Klasse spielen, den ich ursprünglich an Brett 1 erwartet hatte!? Oertis Stellung machte lange Zeit einen soliden Eindruck bis ihm leider ein Fehler unterlief. Dieser Fehler kostete einen wichtigen Zentrumsbauern und war der Anfang vom Ende. Nachdem meine Niederlage fest stand, gab dann auch Oerti auf.  

So schlecht, wie es das Ergebnis von 0:4 aussagt, haben wir uns nicht verkauft. Am verdienten Weiterkommen des VfL Gräfenhainichen gibt es aber keinen Zweifel. Mit dem Ausschalten der TSG Wittenberg in der Runde zuvor bleibt es für uns trotz des Aus im Viertelfinale eine gute Pokalsaison. Dem VfL Gräfenhainichen wünschen wir viel Erfolg im Kampf um den Einzug in den Landespokal. 

Einzelergebnisse SSC Annaburg vs. VfL Gräfenhainichen 0:4




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