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Ich halte jeden, mit dem ich spiele, so lange für einen Meister, bis er mir das Gegenteil bewiesen hat. >>Wassili Panow

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Nur 7 Tage nach unserem überraschendem Erfolg in Bitterfeld wartete schon die nächste Aufgabe auf uns. Und diese war mit den Schachfreunden Bad Schmiedeberg auch keine leichte. Die Schmiedeberger spielen im zweiten Jahr in der Landesliga und waren sicher nicht gewillt ein drittes Mal in Folge gegen uns auszuscheiden. Dies wurde auch an den Aufstellungen deutlich. Ihre stärksten Spieler kamen nach Annaburg, die vermeintlich schwächere Mannschaft trat hingegen in Bitterfeld an. Für spannende Partien war auf jeden Fall gesorgt.

Am letzten Samstag vor dem Reformationstag fand im Gemeindepfarrhaus von Sandersdorf traditionell die Schachmeisterschaft der Evangelischen Kirsche mittlerweile in der 19. Auflage statt. Wieder in Doppelfunktion als Spieler und Schiedsrichter nahm Dirk teil. Dieses Mal fanden nur 6 aktive Schachspieler den Weg zum Turnier. Damit konnte Dirk, in Abwesenheit der starken Konkurrenz, die Gunst der Stunde nutzen und bei Abgabe nur eines Remis an den Titelverteidiger Uwe Bombien erstmals den Sieg davontragen. Zweiter wurde etwas überraschend der vereinslose Frank Große aus Schwemsal, der den Dritten Uwe Bombien von der SG 1871 Löberitz in der Schlussrunde besiegte. Vielen Dank an dieser Stelle den Organisatoren für die Räumlichkeiten und die üppige Verpflegung, dem Turnierleiter Konrad Reiß und den vielen Sponsoren.

Die Organisatoren hoffen zum nächstjährigen 20. Turnier auf eine wieder regere Teilnahme. Termin bitte schon mal vormerken: 24. Oktober 2020 ab 10 Uhr

Endstand XIX EKM

Rg
G
S
R
V
MP
BP
1 TSV Elbe Aken 186322004 12.0
2 SSC Annaburg22004 10.5
3 TSG Wittenberg22004 9.5
4 SG Jeßnitz21012 10.0
5 SV 51 Zerbst/Roßlau21012 9.0
6 SG Chemie Bitterfeld21012 8.0
7 SG Chemie Wolfen21012 8.0
8 SG 1871 Löberitz II20020 6.5
9 SV G/W Piesteritz II20020 3.5
10 SK Dessau 93 III20020 3.0

Unsere Reise durch die Bezirksoberliga führte uns am zweiten Spieltag nach Bitterfeld. Gegen die SG Chemie Bitterfeld rechneten wir uns nicht viel aus, zu frisch sind noch die Erinnerungen an die 2:6-Niederlage im letzten Aufeinandertreffen vor 2 Jahren. Von der Spielstärke her sind wir an den vorderen Brettern sicherlich ebenbürtig, an den hinteren Brettern hingegen waren die Bitterfelder klar favorisiert. Und so gestaltete es sich auch bei meinem ersten Rundgang nach einer knappen Stunde. Hinten waren wir bereits an 2 Brettern im Nachteil und vorne hatte ich nur bei mir selbst ein gutes Gefühl. Doch dann kam das nötige Matchglück, was uns bei unserem Bezirksoberliga-Abenteuer vor 2 Jahren noch fehlte.

Tilo freute sich zunächst, dass sein Kontrahent Italienisch mit ihm spielte, stellte wenige Züge später jedoch fest, dass er auf Italienisch gar nicht vorbereitet war. Zunächst verlor Tilo nur 2 Tempi, dies summierte sich dann aber zu einer ganzen Figur. Trotz Gegenwehr war die Partie nicht mehr zu retten. Heute Abend ist Training, da üben wir Italienisch...  

Besser machte es Thomas. Obwohl sein Kontrahent 450 DWZ-Punkte mehr aufzubieten hat, gestaltete Thomas die sizilianische Partie ausgeglichen. Viel gekämpft wurde dann auch nicht mehr, das Remis stand zeitnah fest. 

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