Rg
G
S
R
V
MP
BP
1 TSV Elbe Aken 186344008 24.0
2 TSG Wittenberg43107 19.5
3 SV 51 Zerbst/Roßlau43016 19.0
4 SG Jeßnitz42115 18.5
5 SG Chemie Wolfen42115 17.0
6 SG Chemie Bitterfeld42024 17.0
7 SSC Annaburg42024 14.5
8 SG 1871 Löberitz II40131 14.0
9 SV G/W Piesteritz II40040 8.5
10 SK Dessau 93 III40040 8.0

Unser letztes Punktspiel vor dem Jahreswechsel führte uns nach Zerbst zur Spielgemeinschaft der Mannschaften des SV 51 Zerbst und des SV Roßlau. Das Zerbster Spiellokal ist romantisch in eine Kleingartenanlage gebettet und blieb uns vorallem durch unseren letzten Besuch in Erinnerung. Damals benötigte Evi nach stark einsetzendem Schnee 8 Stunden für die Heimfahrt, und das noch mit einer Mannschaftsniederlage auf dem Rücksitz. Nun traten wir eine Liga höher wieder in Zerbst an, was die Hoffnungen auf Zählbares jedoch nicht erhöhte. Zerbst/Roßlau trat nahezu in Bestbesetzung an, wir mussten hingegen auf Thomas, Roland und Silke verzichten. Als Erster durfte ich zum Feierabend übergehen. Wie schon im letzten Vergleich verzichtete unser Gegner darauf, meine Spielkünste zu testen. Ich gewann kampflos, 1:0.  

An den anderen Brettern lief es leider nicht so gut. Wobei die Spielstärkenunterschiede an den hinteren Brettern auch enorm waren. Sebastian verlor ausgangs der Eröffnung eine Leichtfigur und es verpasste es dann zu rochierchen. Mit Minusfigur und dem in der Mitte verbliebenem König war die Partie dann auch schnell verloren.

Sebastian, Florian, Tilo und FabianUnsere Hinterachse mit schwerem Stand

Nicht viel besser erging es Flori. Auch hier summierte sich der Materialverlust, sodass wir nach knapp 2 Stunden Spiezeit mit 1:2 in Rückstand gerieten.  

Fabian hatte gegen seinen 500 DWZ-Punkte stärkeren Gegner ebenso einen schweren Stand. Fabian stemmte sich lange gegen die Niederlage, konnte sie letztendlich aber nicht verhindern.

Wieder auf 2:3 heran brachte uns Frank, und dass obwohl er mit 1. h3 eigentlich den Anzugsvorteil herschenkte. Aber vielleicht brachte er gerade damit seinen Gegner aus dem Konzept. Frank sicherte sich den Punkt mit einem voll durchschlagendem Königsangriff im Mittelspiel. 

Eine interessante Partie spielte Tilo. Im Mittelspiel wickelte Tilo in ein Turmendspiel mit Minusbauern ab. Gefühlt war dieses Endspiel durchaus zuhalten, etwas unnötig gab Tilo jedoch einen zweiten Bauern her, wodurch das Pendel dann doch zugunsten der Heimmannschaft ausschlug.

Oerti, Frank und DirkVorderachse mit 2,5/4

Auch bei Dirk und Oerti sah es zu dem Zeitpunkt nicht rosig aus, sodass wir uns keine Hoffnungen mehr auf Zählbares machten. Dirk musste zwei Leichtfiguren gegen einen Turm geben und hatte sich eines heftigen Königsangriffes zu erwehren. Zudem musse Dirk die letzten Züge mal wieder in Zeitnot absolvieren. Doch von dieser Hektik ließ sich auch sein Gegner anstecken. Mit dem 40. Zug verwandelte Dirk die schlechte Stellung in eine bessere, vielleicht sogar gewonnene Stellung mit Mehrfigur. Die letzten Züge hatten jedoch stark an den Nerven gezerrt, sodass Dirk umgehend Remis bot, was auch angenommen wurde.

Parallel streckte Oerti die Waffen. Oerti konnte heute im Sizilianer kein Gegenspiel entwickeln. Mit Schwächen auf beiden Flügeln war die Stellung dann nicht lange zu halten. 

Die 2,5:5,5-Niederlage spiegelt auch ungefähr die Leistungsunterschiede wider. Wir gehen auf jeden Fall hoch zufrieden mit dem zu Ende gehenden Schachjahr in die Weihnachtspause.

SV 51 Zerbst/Roßlau
1706 5.5 : 2.5 SSC Annaburg 1368
1
Kielstein,Hans
1751
-/+
Platz,Daniel
1912
2
Wittmann,Thomas
1845
1-0
Oertel,Stefan
1694
3
Wolfram,Volker
1643
0-1
Mißbach,Frank
1818
4
Schubert,Rudolf
1771
0,5-0,5
Helbig,Dirk
1750
5
Troch,Andreas
1729
1-0
Hanitzsch,Fabian
1246
6
Tuma,Jörg
1677
1-0
Stirl,Tilo
993
7
Grube,Detlef
1705
1-0
Helbig,Florian Johannes
937
8
Gyra,Andreas
1490
1-0
Hanitzsch,Sebastian
725