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Ich halte jeden, mit dem ich spiele, so lange für einen Meister, bis er mir das Gegenteil bewiesen hat. >>Wassili Panow

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Nicht so gut lief es für mich in diesem Jahr beim TIAG24-Open, dem Nachfolger des AGM-Open. Nachdem ich im Vorjahr noch auf einem starken 11. Platz über die Ziellinie trudelte und den U2000-Preis abgriff, reichte es in diesem Jahr nur zu einem enttäuschendem 46. Platz. 

In Runde 1 musste ich mich schon verhältnismäßig stark quälen, um den Schachanfänger Tom Pötzsch vom SV Springer Leipzig zu bezwingen. Am Ende gelang es mir dann aber doch.

Gegen den vereinslosen Daniel Dexter, DWZ 2100 konnte ich in Runde 2 die Partie lange Zeit offen gestalten. Am Ende erwischte er mich aber doch und beendete die Partie mit einem netten Damenopfer.

In der 3. Runde traf ich auf meinen Dauergegner Jürgen Rudolph vom SV Springer Leipzig, DWZ 1617. Partien gegen Jürgen verlaufen immer in einem spannenden Schlagabtausch, so auch diese. Glücklicherweise hatte ich das bessere Ende für mich. In meiner persönlichen Bilanz führe ich gegen Jürgen inzwischen 5:1, zuletzt besiegte ich ihn vor 7 Wochen beim Turnier in Naunhof. 

Fidemeister Andreas Peters von der SG Leipzig, DWZ 2110 saß mir in Runde 4 gegenüber. Leider vertauschte ich bereits in der Eröffnung die Zugfolge und stellte dann auch direkt eine Leichtfigur ein. Ich spielte nicht weiter. 

Runde 5 freute mich insofern, da mir der vereinslose Wolfram Härig, DWZ 1704 die französische Abtauschvariante aufs Brett stellte, mit der ich mich vor ein paar Tagen intensiver beschäftigte. Folglich erreichte ich auch eine angenehme Stellung, in der ich einen Bauer weniger hatte, mit aktivem Figurenspiel aber wohl mehr als nur Kompensation besaß. Auf der Suche nach einer spielerischen Lösung verbrauchte ich dann jedoch viel zu viel Zeit. In beiderseitiger Zeitnot blitzte mich Wolfram dann aus. 

In der 6. Runde hatte ich mit Torsten Kirchhof vom Gastgeberverein SF Fortuna Leipzig, DWZ 1274 keinerlei Probleme, der Sieg ging klar an mich. 

Während sich die meisten der Spieler schon vor der 7. Runde verabschiedeten, die noch zum Fußballspiel RB Leipzig - Borussia Mönchengladbach wollten, wollte ich meinen Punkt nicht kampflos herschenken. Gegen Larissa Ziegenfuß von der SG Blau-Weiß Stadtilm, DWZ 1739 blitzte ich meine Züge runter, während sich Larissa massig Zeit ließ. Dies konnte nicht gut für mich ausgehen. Ich übersah erst einen Qualitätsverlust und dann den nächsten. Ein guter Grund zur Aufgabe der Partie, um mich dann ebenfalls auf den Weg zum Fußball zu machen.  

Mit 3 Punkten aus 7 Runden erreichte ich nicht mal mein Minimalziel von 50 % und erlebte mit Platz 46 meine schlechteste Platzierung bei 7 Teilnahmen am Paunsdorfer Schnellschachturnier. Das Turnier gewann Großmeister Vladimir Epishin vom Bundesligisten SV Lingen. 

Endstand .




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