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Ich halte jeden, mit dem ich spiele, so lange für einen Meister, bis er mir das Gegenteil bewiesen hat. >>Wassili Panow

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11. beim Schnellschachturnier

Nachmittags spielte ich noch in Bayern, am Abend saß ich dann schon in Kiel an den Brettern. Das funktioniert wohl auch nur in Corona-Zeiten. 7 Runden Schnellschach, 10 min zzgl. 3 Sekunden Inkrement, standen auf dem Programm. Mir steckten jedoch noch die Strapazen vom nachmittäglichen Turnier in den Knochen. Prompt versemmelte ich die erste Runde gegen einen vermeintlich schwächeren Gegner. In den folgenden Runden fing ich mich jedoch, siegte dreimal in Folge und lag zur Turniermitte mit 3/4 durchaus im Soll. Stolz war ich vor allem auf meinen Angriffssieg gegen Armin Cremerius vom SF Köln-Longerich 1956, DWZ 1542. Leider folgten der Siegesserie nun wieder 2 Niederlagen gegen stärkere Gegnerschaft. Besonders bitter war die Niederlage in Runde 6 gegen Tobias Kolb (SV Seubelsdorf, DWZ 2181). Im gewonnen Endspiel (+2,8 Bauerneinheiten) verließen mich die Nerven und ich stellte Springer nebst Partie ein. Mit einem 11-zügigen Sieg gelang mir gegen Olaf Ahrens (Hamburger SK 1830, DWZ 1647) ein versöhnlicher Turnierabschluss.

Mit 4/7 firmiere ich über 50 %, was zu einem zufriedenstellenden 11. Platz bei 44 Teilnehmern reichte. Das Turnier gewann ein mir nicht mit Klarnamen bekannter russischer Spieler. Er gewann alle seiner 7 Partien. Bereits am Dienstag Abend geht es in Kiel mit einem Blitzturnier weiter.

13. beim Blitzschachturier

Recht durchwachsen lief es im Blitzen. Schon zum Auftakt hatte ich mit Celina Malinowsky (SK Doppelbauer Kiel, DWZ 1530) arge Probleme. Celina und ich verloren in einer wilden Partie beide den Überblick, der Vorteil schwankte hin und her, wobei Celinas Vorteil zwischendrin schon mehr als 8 Bauerneinheiten betrug, doch zu meinem Glück stellte sie gegen Ende der Partie nochmal einen Springer ein. Das Endspiel war dann doch gewonnen für mich. Kurios verlor ich in Runde 3. Gegen den späteren Turniersieger "premovte" ich meine Dame schon in der Eröffnung vom Brett. Trotzdem lag ich zur Turniermitte mit 4,5/6 aussichtsreich im Rennen um die vorderen Plätze. Unter anderem konnte ich Niklas Callsen vom Flensburger SK 1876, DWZ 2096 bezwingen.

Doch wie so oft war die zweite Turnierhälfte nicht die Meine. Runde 7 bis 9 brachten mir gleich drei Nullen am Stück, womit ich mich ins Mittelfeld verabschiedete. Erst gegen meinen Online-Lieblingsgegner Bernd Schulz (ASV Grün-Weiß Wismar, DWZ 1798) reichte es wieder zum vollen Punkt. Nach zuvor zwei Siegen in Hamburg führe ich in der persönlichen Bilanz gegen Bernd inzwischen 3:0. Inzwischen war es 23:00 Uhr abends, sodass die Phase vielleicht noch zu erklären ist, in der ich zunächst im gewonnenen Endspiel meine Dame einstellte und in der Partie darauf schon im 14. Zug das einzügige Matt übersah. In der Schlussrunde kämpfte ich gegen Levi Malinowsky (SK Doppelbaer Kiel, DWZ 1782) erbittert um einen versöhnlichen Turnierabschluss. Doch im Läuferendspiel mit leichten Vorteilen auf meiner Seite, verteidigte sich Levi umsichtig und ich musste mich mit einem halben Zähler zufrieden geben.

Insgesamt ist Rang 13 im 50 Spieler umfassenden Teilnehmerfeld dann doch ein passables Ergebnis. Dazu reichten mir 7 Punkte aus 13 Partien. Der Sieger des Turniers ist mir mit Klarnamen nicht bekannt. Ich tippe auf einen Spieler vom ESV Nickelhütte Aue.



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