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Ich halte jeden, mit dem ich spiele, so lange für einen Meister, bis er mir das Gegenteil bewiesen hat. >>Wassili Panow

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Platz, Daniel vs. Hilbig,Olaf in Runde 3Hier stach mich in Runde 3 der Hafer. Ich spielte Tg8+ anstatt a7

Nur einen Tag nach meinem Turniersieg in Wuppertal saß ich erneut an den virtuellen Brettern. Diesemal in Kirchenlamitz, einem kleinen Ort in Bayern. In der Corona-Zeit kann man ganz schön rumkommen. Diesmal hatte ich Roland mit im Schlepptau. Gespielt wurden 7 Runden bei einer Bedenkzeit von 20min pro Spieler und Partie.

In Runde 1 hatte ich mit Thomas Kalkowski aus Berlin, DWZ 1467, mehr Mühe als mir lieb war. Die Partie war über die komplette Länge im Gleichgewicht, letztendlich hatte ich aber noch 15 Sekunden auf der Uhr als seine Zeit ablief. Roland gewann gegen Roland Schneider von der ATG Tröstau, DWZ 1891, kompensationslos eine Figur, übersah Züge später jedoch eine Schlagkombination, bei der seine Dame vom Brett verschwand. Schade!

In der 2. Runde spielte ich gegen Toralf Kirschneck vom 1. FC Marktleuthen, DWZ 2042 eine überzeugende Angriffspartie und gewann. Auch Roland siegte. Gegen Marcus von Lossow vom PTSV SK Hof 1892, DWZ 1686, nutzte Roland einen groben Schnitzer zum Grundreihenmatt.

Als Ersatz für die abgesagte Wuppertaler Stadtmeisterschaft veranstaltete die Elbersfelder Schachgesellschaft 1851 am Tag der Arbeit ein Schnellschachturnier auf der Plattform Lichess.org. Etwas überraschend gelang mir dabei der Turniersieg. In der ersten Runde vergab ich noch eine Gewinnstellung mit Läufer gegen 2 Bauern, indem ich mich ins Selbstmatt begab, doch dann begann meine Siegesserie mt 5 Siegen am Stück. Auf Lichess ist man mit einer Serie "On fire", sodass ich für die Siege 3,4 und 5 die doppelte Punktzahl erhielt. Mein persönliches Highlight erlebte ich in Runde 4 als ich gegen Stefan Speck vom SC Solingen 1928, DWZ 1914 im Dame-gegen-Turm-Endspiel ohne Bauern das vor Wochen geübte praktisch umsetzen durfte. Im Anschluss an meine Serie sicherte ich den Turniersieg mit 2 Remis ab. Mit den erzielten 6/8 erhielt ich nach Lichess-Wertung 19 Turnierpunkte und überschritt damit die Ziellinie als Erster. Insgesamt nahmen 30 Teilnehmer am Turnier. Soweit nachvollziehbar kamen meine Gegner aus Wuppertal, Solingen und Oberhausen. Ein schöner Erfolg! Da schmeckten die Feiertagswaffeln im Anschluss gleich doppelt so gut. 

Siegertreppchen beim Elbersfelder SchnellschachturnierTurniersieger Daniel

Platz, Daniel vs. Henrich, JohnIch mit Weiß am Zug

In Zeiten des Corona-Viruses können wir zumindest im Internet unserem geliebten Hobby nachgehen. Im April beteiligten wir uns dabei an 3 Online-Turnieren.  

Daniel 20. beim Markneukirchener Osterblitz

Wie viele andere Turniere auch musste das traditionelle Markneukirchener Osterblitzturnier online über die Bühne gehen. Für mich war es das erste Turnier auf der Plattform Lichess.org, sodass ich mich erst einmal an den dortigen Modus und die Gegebenheiten gewöhnen musste. In 2 Stunden Spielzeit absolvierte ich bei einer Bedenkzeit von 5min+0 satte 21 Partien. Mir gelangen 11 Siege und 1 Remis, sodass ich auch 10x hinter mich greifen musste. Nach Lichess-Wertung entspricht dies 23 Punkten, was zu Platz 20 im 59 Spieler umfassenden Teilnehmerfeld reichte. In nebenstehender Stellung spielte ich mit Weiß gegen John Henrich vom SV Lengenfeld, DWZ 1826, Ld2. Letztendlich gewann ich die Partie, hätte es mir hier aber deutlich einfacher machen können. Ihr seht sicherlich was ich anstelle von Ld2 hätte ziehen sollen?!

Helbig, Dirk vs. Platz, DanielDirk verpasst den Sieg durch h6+

Am 19.4. sollte eigentlich die Zentrale Endrunde der Bezirksoberliga in Bitterfeld stattfinden. Aus bekannten Gründen sind nun allerdings sogar noch 2 Spieltage offen. Um in diesen Zeiten nicht ganz auf Schach verzichten zu müssen organisierte der Landesschachverband Sachsen-Anhalt am Tag der Zentralen Endrunde ein offenes Schnellschachturnier im Internet. Unter die 56 Teilnehmer mischten sich auch Dirk und ich.

An den Modus musste man sich erst gewöhnen. Bei einer Bedenkzeit von 10min pro Spieler und Partie wurden für einen Sieg 2 und für eine Punkteteilung 1 Punkt vergeben. Startete man eine Serie, so verdoppelte sich die Punktzahl solange bis eine Partie nicht gewonnen wurde. Eine Serie begann nach dem zweiten Sieg in Folge. Folglich erhielt man für den dritten Sieg am Stück 4 Punkte. Zudem wurde nicht im Rundensystem gespielt. Stattdessen erhielt man kurz nach der Beendigung einer Partie direkt den nächsten Gegner zugeteilt, was zwar Schnellspieler bevorteilte, andererseits aber auch keine langen Wartezeiten und Langeweile aufkommen ließ. So hatten die meisten Spieler um die 20 Partien in den 4 Stunden Spielzeit absolviert, manche Spieler kamen aber auch auf über 30 Partien. Dirk spielte 18, ich spielte 22 Partien.

Für uns beide begann das Turnier nicht sonderlich gut. Ich stellte in den ersten Partien so ziemlich alle meine Figuren ein. Nach den ersten 6 Partien stand bei mir ein glücklicher Sieg gegen Mark Wohlfahrt von der TSG Wittenberg, DWZ 1329 gleich 5 Niederlagen gegenüber. Und selbst beim Sieg war ich eigentlich zwischendrin zweizügig matt, Mark übersah dies zu meinem Glück.

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