Schach in Annaburg => SSC, wo sonst!

Schach bereichert den Menschen in kulturvoller Hinsicht, erweitert seinen Horizont und fördert die Entwicklung freundschaftlicher Beziehungen zwischen den Menschen.
Paul Keres
Ich halte jeden, mit dem ich spiele, so lange für einen Meister, bis er mir das Gegenteil bewiesen hat.
Wassili Panow
Um im Schach Erfolg zu erringen, muss man es sehr lieben und Talent mitbringen. Gute Schachspieler werden geboren, berühmte werden geformt.
Michail Tal
Wenn Dein Gegner Dir ein Remis anbietet, versuch herauszufinden, weshalb er glaubt schlechter zu stehen.
Nigel Short
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Daniel 7. beim 19. Kleeblatt-Open

Spielort Gaststätte KleeblattSpielort Gaststätte Kleeblatt

Ziemlich gut, zwischendrin aber auch reichlich peinlich, lief es für mich beim 19. Kleeblatt-Open in Halle-Neustadt, zu dem sich 31 Schachspieler auf dem Vereinsgelände des FSV Halle 67 einfanden. Einem ungefährdeten Sieg gegen Raphael Voigt (DWZ 1350, SF Hettstedt) folgte die erste Peinlichkeit in Runde 2. Gegen den späteren Turniersieger Aaron Gröbel (DWZ 2130, SF Hettstedt) stellte ich einfach in der Eröffnung einen Springer hin. Ist mir lange nicht mehr passiert. Etwas mehr Gegenwehr hätte ich gerne geliefert. So war ich zumindest ausgeruht, um in Runde 3 Jürgen Rudolph (DWZ 1621, SV Springer Leipzig) vom Brett zu fegen. Mein zweiter Sieg gegen Jürgen innerhalb von 4 Wochen, nachdem wir schon beim Romonta-Cup in Röblingen aufeinandertrafen. In Runde 4 gewann ich ein Turm gegen Springer-Endspiel ohne Bauern auf dem Brett gegen Yuri Golitsyn (DWZ 1803, SV Roter Turm Halle), sodass ich zur Turniermitte noch vorn mit dabei war.

Nach einem leckeren Mittagessen folgte aber wie so oft meine schwächste Phase. Martin Friebe (DWZ 1987, SF Fortuna Leipzig), meine Mitfahrgelegenheit zurück nach Eilenburg, opferte gegen mich eine ganze Figur. Der Computer zeigt sich davon unbeeindruckt und zeigt klaren Vorteil für mich an. Ich hingegen ließ mich davon sehr wohl beeindrucken, fand überhaupt keine Verteidigung und verlor recht zügig. Kann passieren. Was, zumindest in der Form, nicht hätte passieren sollen, war der Partieverlust in Runde 6. Gegen Daniel Lippert (DWZ 2094, USV Viadrina Frankfurt) stellte ich erneut die Partie in der Eröffnung ein. Anstatt zu rochieren zog ich unbedacht einen Bauern und ermöglichte damit eine kleine Kombi, die in einer Springergabel nebst großen Materialverlust geendet hätte. Meine Aufgabe in noch einstelliger Zugzahl kam dem zuvor. Die zweite Peinlichkeit dieses Turnier. Immerhin konnte ich somit wiederum ausgeruht in die letzten drei Runden gehen. 

In denen lief es dann wieder wie am Schnürchen. Nacheinander nahm ich Julian Brückner (DWZ 1111, SF Hettstedt), Jannes Witter (DWZ 1639, VfL Gräfenhainichen) und Manuel Pietzsch (DWZ 2126, SG Leipzig) auseinander. Vor allem der Angriffssieg in der Schlussrunde gegen Manuel freute mich sehr. In drei Partien sah ich zuvor nie einen Stich. Unser letztes Aufeinandertreffen gab es beim 3.AGM-Open in Leipzig, dies liegt nun allerdings auch schon über 6 Jahre zurück. Mit 1:3 liest sich die persönliche Bilanz gegen Manuel nun gleich etwas erfreulicher. 

Mit 3 Siegen zum Abschluss katapultierte ich mich noch auf einen hervorragenden 7. Platz nach vorne. Und das trotz der 2 großen Böcke zwischendrin. Mit einem ganzen Punkt Vorsprung gewann Aaron Gröbel von den SF Hettstedt das Turnier. 

Endstand

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