Nun schon das 3. Jahr in Folge verschlug es mich nach Österreich, um Schach mit Urlaub zu verbinden. Zum ersten Mal begleitete mich Ulrike dabei ins Salzburger Land nach St. Veit im Pongau, ca. 70km südlich von Salzburg. Gespielt wurde im Nachbarort Goldegg, einem malerischen kleinen Örtchen mit Schloß, Badesee, netten Restaurants und idyllischen Wanderwegen. Leider beschränkte sich Ulrike auf Urlaub und nahm nicht auch am Turnier teil. Abgesehen von einer Doppelrunde, startete die Runde in aller Regel 18 Uhr, sodass ausreichend Zeit für Wanderungen, Gondelfahrten auf die Berge, Bergwerk- und Wasserfall-Besichtigungen oder einfach einem entspannten Tag in der Therme blieb. Das Turnier startete mit einem Blitzturnier, bei dem es direkt kurios wurde.
Schach in Annaburg => SSC
Schöne Pokale, aber keiner für mich
Rang 9 im Vorjahr wollte ich auch diesmal wieder eine Top10-Platzierung beim ROMONTA-Cup erreichen. In Röblingen am See wird mit Bronstein-Bedenkzeit gespielt, zur Grundbedenkzeit von 10min gibt es 5 Sekunden je Zug dazu, die jedoch nicht angesammelt werden können. Ich startete sehr gut ins Turnier. Mit 3 Siegen zum Auftakt gegen Joachim Walter (Teutschenthaler SC, DWZ 1492), Tobias Kissmann (SV Motor Zeitz, DWZ 1647) und Mikhail Martemyanov spielte ich ganz vorne mit. In Runde 4 war ich mit den schwarzen Klötzern ständig unter Druck.
In näherer Umgebung fanden am Samstag gleich 2 Schnellschachturniere statt. Für das Turnier in Halle wurde jedoch schon Mitte der Woche ein Anmeldestopp verhängt, sodass mir die Entscheidung abgenommen wurde und ich mich in Deutzen anmeldete. Beim MGH-Cup in Deutzen spielte ich bereits im Vorjahr mit, allerdings mit durchwachsenem Turnierverlauf. Diesmal wollte ich es besser machen. Mit Rang 7 bei gerade einmal 14 Teilnehmern war ich damals nicht zufrieden. In diesem Jahr fanden sich bedeutend mehr Spieler ein, 32 Teilnehmer gingen an den Start.
Einmal quer durch Sachsen-Anhalt sollte es gehen. Im Gepäck hatte ich HaJö. Unser Ziel hieß Stendal. Dort wo der Roland steht, findet über Himmelfahrt das 25. Stendaler Open statt. Gespielt werden 7 Runden mit einer verkürzten Normalbedenkzeit von 90min für 36 Züge und 30min Aufschlag. Auf ein Inkrement wird verzichtet. Am Tag vor dem Open sollte es aber mit einem Schnellschachturnier losgehen, an dem sich 10 Schachspieler beteiligten, darunter HaJö und ich.


