Corona-bedingt fallen alle Schachveranstaltungen im Schachbezirk Dessau bis Ende Januar aus. Davon betroffen sind auch unsere Bezirksoberliga-Spiele gegen die TSG Wittenberg und den VfL Gräfenhainichen II. Wann die Spiele nachgeholt werden steht noch nicht fest. Im Sinne der Gesundheit aller stehen wir vom SSC Annaburg voll und ganz hinter der Entscheidung des Landesschachverbandes bzw. des Schachbezirks. Den Kampf um den Klassenerhalt nehmen wir damit frühestens am 6. Februar 2022 mit einem Auswärtsspiel beim CFC Germania 03 III wieder auf.
Schach in Annaburg => SSC
3. Pflichtspiel der Saison, zum 3. Mal durften wir zu Hause ran. Diesmal gastierte die zweite Mannschaft der SG 1871 Löberitz in Annaburg, die ebenso wie wir noch ohne Mannschaftpunkt waren. Löberitz brachte im Durchschnitt 300 DWZ-Punkte mehr ans Brett als wir, sodass wir uns nicht wirklich etwas ausrechneten, zumal wir mit Oerti auf einen wichtigen Mann verzichten mussten. Qualitativ ist Oerti eh nicht zu ersetzen, diesmal schafften wir es aber auch quantitativ nicht, sodass wir Brett 1 unbesetzt ließen und vom Anpfiff weg 0:1 zurück lagen.
An den anderen Brettern entwickelten sich aber durchweg spannende Partien. Hin und her ging es vor allem bei Sebastian, der in der schottischen Partie früh eine Leichtfigur gewann und den Vorteil verdichtete. In einem wilden Mattangriff gab Sebastian den Vorteil kurzzeitig wieder aus der Hand. Zu unserem Glück fand der Löberitzer aber nicht die richtigen Verteidigungsressourcen, sodass Sebastian erst die Dame und dann auch die Partie gewann. Stark, 1:1!
Bei der Bezirkspokal-Auslosung war das Losglück nicht gerade auf unserer Seite. Mit dem CFC Germania 03 erwischten wir gleich in der ersten Runde mit dem Verbandsliga-Tabellenführer einen der Mitfavoriten auf den Pokalsieg. Zudem fielen mit Frank und Oerti gleich zwei unserer stärksten Spieler aus, sodass ich unsere Siegchancen bei der Taktikbesprechung am Vortag auf lediglich 5% taxierte. Der Plan war schnell besprochen, vorne zwei Siege und hinten darf befreit aufgespielt werden.
Vereinsduell Daniel (S) versus Dirk (W)
Zum 21. Mal fand am 30. Oktober im Gemeindesaal der Kirchgemeinde Sandersdorf die Schachmeisterschaft der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland statt. Unter den 15 angereisten Teilnehmern waren mit Daniel und Dirk erstmals seit etlichen Jahren (letztmals 2013) zwei Vertreter unseres Vereins. Die gute Organisation durch Konrad Reiß und Wilfried Jagdmann ist legendär. Besonderes Lob verdiente neben den hervorragenden Spielbedingungen wieder die Verpflegung (Kaffee, Kuchen und ein leckeres Mittagessen). Dieses 7-rundige Schnellschachturnier (15 Minuten Bedenkzeit je Spieler und Partie) wird sowohl von Vereinsspielern, als auch Amateuren genutzt um dem Spiel auf den 64 Feldern zu fröhnen.