Nur zwei Wochen nach unserem Fauxpas in Köthen stand auch schon die zentrale Endrunde an, welche wir ausrichten durften. Das Bergschlößchen in Jessen bot uns dabei erneut beste Bedingungen. Für uns ging es noch um so einiges. Piesteritz lag nur 2 Brettpunkte vor uns, sodass wir uns mit einem hohen Sieg oder einem Ausrutscher des Tabellenführers selbst noch Hoffnungen auf den Staffelsieg machten. Aber auch auf Pratau mussten wir noch ein Auge werfen, um nicht noch vom Silberrang verdrängt zu werden. Die Marschroute war diesmal eine andere, statt der üblichen "3 Siege vorn und hinten mindestens einen halben Zähler"-Strategie hieß es diesmal "Alle spielen auf Sieg". Verzichten mussten wir auf Frank, der mit seiner Frau zum Venedig-Ausflug aufbrach. Für unseren Gegner, den Holzweißiger SV, ging es um nicht mehr viel, der Klassenerhalt war praktisch gesichert.


