Auf Einladung meines ehemaligen Arbeitskollegen verschlug es mich am Dreikönigstag nach Dresden zur Dresdner Schnellschachmeisterschaft. Das Teilnehmerfeld überraschte mich quantitativ mit 42 Teilnehmern und qualitativ mit 11 Spielern, die eine DWZ von über 2000 aufweisen können.
Schach in Annaburg => SSC
Spitzenspiel gewonnen, weiter Erster
Im letzten Spiel des Jahres erwarteten wir nochmal einen heißen Tanz. Die auf Rang 3 platzierten Pratauer gehören zweifelsohne zu den besten Mannschaften der Bezirksliga. Nicht umsonst gewannen sie in der Vorsaison diese Staffel, verzichteten dann aber freiwillig auf den Aufstieg. Zur Einstimmung auf dieses richtungsweisende Duell trafen wir uns in der Vorwoche zum gemeinsamen Weihnachtsessen und Bowling-Abend in Jessen. Die besten Leistungen zeigten dabei Oerti, Thomas und Tilo. Die Frauenwertung ging an Sabine. Mit ähnlich starken Leistungen wie auf der Bowlingsbahn wollten wir dann auch gegen Pratau aufwarten.
Verlustpunktfrei an der Spitze
Auch am 4. Spieltag wollten wir verlustpunktfrei bleiben und die Tabellenspitze verteidigen. Im Weg stand uns dabei der SK Dessau 93 IV. Wir setzten auf die Bayern-Taktik und rotierten Frank aus der Mannschaft. Mit dabei waren dafür erstmalig in dieser Saison Fabian und Sebastian. Mit dieser Aufstellung erwarteten wir an den ersten drei Brettern ein klares DWZ-Plus und an den hinteren Brettern einen deutlichen DWZ-Nachteil, sodass an den vorderen Brettern Siegpflicht bestand und hinten irgendjemand über sich hinaus wachsen musste.
Tabellenführung zurück erobert
Der 3. Spieltag hielt für uns ein Auswärtsspiel beim 1. SC Anhalt II bereit. Die Dessauer starteten gut in die Saison, holten 2 Siege zum Auftakt, bekamen davon einen Sieg jedoch am grünen Tisch wieder aberkannt. Traditionell bietet Anhalt in seiner zweiten Mannschaft eine Reihe von talentierten Nachwuchskräften auf. Durch die Zugänge einiger SK-Spieler vor der Saison konnte sich die Mannschaft zudem weiter verstärken. Entsprechend stellten wir uns auf ein enges Match ein. An den ersten vier Brettern wollten wir nichts desto trotz den Grundstein für einen Auswärtssieg legen.