Netterweise wartete die Turnierorganisation in Dresden 10 Minuten auf mich. Die winterlichen Verhältnisse ließen viele Züge ausfallen, meinen zum Glück nicht. Er sammelte aber etwas Verspätung an. In den ersten beiden Runden hatte ich mit Frank Baensch (Schach macht fit, DWZ 1558) und Viktoria Preissler (SV Freital, DWZ 1724) keine größeren Probleme. In Runde 3 ging meine Dame gegen Dieter Kaiser (SG Grün-Weiß Dresden, DWZ 2159) in der Mitte des Brettes verlustig, das hatte ich übersehen. Ich bekam aber immerhin Turm + Läufer dafür und konnte tatsächlich eine uneinnehmbare Festung errichten. Ich zog ein paar mal hin und her und nahm etwas glücklich ein Remis mit.
Schach in Annaburg => SSC
Wettkämpfe aktuell
| 1. Spieltag | |||||
| 19.09.2026 | |||||
| 2. Bezirksklasse Dessau | TSV Elbe Aken 1836 II | 3,0 – 1,0 |
SSC Annaburg III | ||
| 20.09.2026 | |||||
| Bezirksoberliga Dessau | SV 51 Zerbst/SV Roßlau | 2,5 – 5,5 |
SSC Annaburg I | ||
| Bezirksliga Dessau | CFC Germania 03 III | 1,5 – 4,5 |
SSC Annaburg II | ||
| Pokal Achtelfinale | |||||
| 27.09.2026 | |||||
| SSC Annaburg 1 | 0,0 – 4,0 |
VfL Gräfenhainichen 1 | |||
| SSC Annaburg 2 | 4,0 – 0,0 kampflos |
SF Bad Schmiedeberg 1 |
Bereits zum 36. Mal findet das Staufer Open statt. Unsere Farben vertritt wieder einmal Daniel, der im A-Open startet. Vom 02. bis 06. Januar misst er nun in 9 Runden seine Kräfte im 317 Teilnehmer umfassenden Feld. Der Start am 02. Januar fiel mit 1½ aus 2 recht vielversprechend aus. Ich hatte in Runde 1 mit den schwarzen Steinen keine Probleme gegen Dr. Anton Graf (SC Ottenhöfen-Seebach, DWZ 1799) auszugleichen, ging aber aus mir unbekannten Gründen an der Chance vorbei in ein Schwerfigurenendspiel mit Mehrbauer abzuwickeln. So verflachte die Partie und wir einigten uns auf Remis.
Es lief ganz gut beim Silvesterblitzturnier der SG Leipzig. Ich schubste nicht wie Magnus alle Figuren um, stellte keinen Turm ein und haute auch nicht mit der Faust auf den Tisch. Allerdings verlor ich einmal in ausgeglichener Stellung nach Zeit. Das war neben meiner langsamen Spielweise aber auch dem geänderten Turniermodus geschuldet. Gegenüber den beiden letzten Turnieren wurde das 3. Uwe-Attig-Blitzturnier mit einer Bedenkzeit von 5+0, also ohne Inkrement gespielt. Außerdem wurden 17 Runden durchgezogen und auf Vor- bzw. Finalrunden verzichtet.
Ein punktloses Wochenende erlebten unsere 3 Mannschaften im Ligabetrieb. Für unsere Erste ging es nach Wittenberg zur TSG. Ein Gegner, der uns nicht sonderlich liegt, die letzten 6 Ligaduelle gingen allesamt verloren. Nur im Pokal konnten wir uns mal durchsetzen. Trotzdem wähnten wir uns so nah an TSG, wie noch nie und brachten nahezu unsere beste Aufstellung an die Bretter.

