Zum Pokalfight gegen TSG Wittenberg I hatten wir uns mit unserer guten Aufstellung berechtigte Hoffnung auf ein Weiterkommen gemacht. Die Serie sagt zwar, dass wir es aller 3 Jahre ins Bezirkspokalfinale schaffen, aber wir wollten mal schauen, ob man solch eine Serie nicht auch austricksen kann. Wir hatten Heimvorteil und nutzten unsere Standardpokalspielstätte in Jessen. Zwischen unseren beiden Vereinen herrscht ein recht freundschaftliches Verhältnis, zumal wir ja den Anhaltcup seit Jahren gemeinsam ausrichten. Aber an diesem Tag war schon zu spüren, dass sich die Lutherstädter einiges vorgenommen hatten.
Schach in Annaburg => SSC
Der Austragungsort der 1. Runde des "diesjährigen" Anhalt-Cups (eigentlich diese Saison, aber das wäre zu lang gewesen) war Dessau. Unsere Teilnehmer lassen sich schnell aufzählen, Florian J. Helbig als einziger Vertreter in der U15 startend. Insgesamt fanden sich 44 Schachspielerinnen und -spieler ein, um Punkte, aber letzendlich auch um Pokale und gute Platzierungen zu kämpfen. Souverän geleitet von Roland Katz, sowie Sven und Sina Schönemann.
CFC Germania 03 III gegen SSC Annaburg
Diesmal sogar zu dritt, machten wir uns auf den Weg von Leipzig nach Köthen. Nach über einem Jahr Schonfrist war Ulrike erstmals wieder mit am Start. Das zweite Auto startete von Annaburg aus, an Bord waren Dirk, Frank und Fabian. Ziemlich zerknittert kam uns Frank entgegen, sein Klassentreffen am Tag zuvor setzte ihm wohl noch etwas zu. Hingegen schon traditionell klagend über zu wenig Schlaf begrüßte uns Fabian. Lediglich Dirk schien von den Dreien ausgeruht und topfit ans Brett gehen zu können. Wie immer in Köthen begannen die Partien auch diesmal mit 10-minütiger Verspätung.
SSC Annaburg gegen SK Dessau 93 III
Mit der 3. Mannschaft des SK Dessau 93 hatten wir gleich zum Saisonauftakt eine der stärkeren Mannschaften der Liga zu Gast. Neben Jeßnitz und Piesteritz II zähle ich die Dessauer zumindest zum erweiterten Favoritenkreis. Bleibt abzuwarten wie häufig sie in dieser Saison Spieler nach oben abgeben müssen. Gegen uns traten sie zumindest schonmal nicht in Bestbesetzung an. Wir hingegen boten unseren Stamm-Sechser auf. Ich reiste erst frühs aus Leipzig an. Als ich auf dem Parkplatz nur ein Dessauer Auto stehen sah, ahnte ich bereits, dass ich heute wohl nichts zu tun bekommen würde. Und so war es dann auch, ich war wieder mal spielfrei. Aber immerhin 1:0 für uns.