Zum zweiten Mal nach 2012 erreichten wir das Finale im Bezirkspokal. Für uns zweifelsfrei ein großer Erfolg und Saisonhighlight schlechthin. Mit dem SK Dessau 93 erwarteten wir jedoch den frisch gekürten Landesmeister und Aufsteiger in die Oberliga. Entsprechend war die Favoritenrolle klar an Dessau vergeben. SK 93 reiste mit 3 Stammkräften und einem nominellem Ersatzspieler an und war uns an jedem Brett um mindestens 150 DWZ-Punkte überlegen. Trotzdem wollten wir unsere Chance nutzen und nach Aken, SK Dessau 93 III, Anhalt Dessau und SF Bad Schmiedeberg auch der ersten Mannschaft von SK ein Schnippchen schlagen.
Schach in Annaburg => SSC
Auch in diesem Jahr steht nach Saisonende wieder das Georg-Schönfelder-Landopen in Labrun an. Von Annaburger Seite nehmen Roland, Frank und ich teil. Ansonsten finden sich auf der Teilnehmerliste ausschließlich bekannte Namen, welche teilweise seit vielen Jahren in Labrun an den Start gehen. Für uns sind die Zielsetzungen recht unterschiedlich, während Frank und ich wohl ganz vorne angreifen wollen, wäre Roland sicher schon mit einem Mittelfeldplatz und der Wiederholung seiner starken Performance im Vorjahr zufrieden.
Für uns stand das bisherige Saisonhighlight an. Der Lohn und die Zugabe unserer richtig erfolgreichen Bezirkspokal-Saison. Oberligist SV Sangerhausen, immerhin 8. der Abschlusstabelle, gab sich in Jessens Bergschlößchen gegen uns die Ehre. Dass sie uns nach all den Erfolgen im Bezirkspokal nicht unterschätzten, zeigte schon die Aufstellung. Sangerhausen brachte die nominelle 1,2,3 und 6 (alle >2000 DWZ) der Oberliga-Mannschaft mit nach Jessen. Wir gingen also alle 4 als große Außenseiter in die Partien, wobei Roland mit mehr als 700 DWZ-Punkten Unterschied die größte Hürde zu überwinden hatte und ich mit "nur" 150 DWZ-Punkten Nachteil wohl am ehesten auf eine ausgeglichene Partie hoffen konnte.
Ursprünglich sollte die Reise nach Dessau mit 5 Teilnehmer gehen. Das Problem der Unterbringung des 5. Spielers, wobei folgende Optionen angedacht waren {a) auf dem Schoß des Fahrers, b) im Uhrenkoffer im Kofferraum, c) im "Sarg" auf dem Dachgepäckträger – NEIN ein Scherz!} ergab sich leider nicht. Es hagelte eine Absage nach der anderen. SCHADE.
So nahm letzendlich nur Familie Helbig die Fahrt in die Muldestadt auf. Dort trafen wir auf weitere 36 schachwütige Spieler in 4 verschiedenen Altersklassen. In der U13 (Florians Altersklasse) starteten insgesamt 6 Spieler, so dass ein Rundenturnier (jeder gegen jeden) ausgetragen wurde.