Schon eine Woche nach dem Einzug ins Pokal-Viertelfinale stand der nächste Kracher in der Bezirksliga an. Mit dem SV 51 Zerbst kam eine der stärksten Mannschaften der Liga nach Annaburg. Die Zerbster waren sicherlich auf Wiedergutmachung aus, schließlich konnten wir sie im Vorjahr überraschend mit 4:2 besiegen. Die gewohnte Zerbster Gemütlichkeit führte dazu, dass der Wettkampf mit 10-minütiger Verspätung begann. Beide Teams, hatte einen Stammspieler zu ersetzen, wir spielten mit Evi, welche Thomas vertrat.
Schach in Annaburg => SSC
Nach dem doch überraschendem Weiterkommen in Aken wartete im Achtelfinale des Bezirkspokals mit dem SK Dessau 93 III ein Ligakonkurrenten auf uns. Mit dem SK Dessau machten wir schon in der Vorsaison unliebsame Erfahrungen, schließlich warfen sie uns damals aus dem Pokal. SK Dessau 93 schickte diesmal drei Mannschaften im Pokal ins Rennen. Leider lehrte uns die Vergangenheit, dass dabei nicht immer die erste Mannschaft mit den stärksten Leuten besetzt wurde. So fuhren wir doch mit eher gemischten Gefühlen nach Dessau und waren sehr gespannt, ob uns die drittstärkste Mannschaft oder vielleicht doch eine anders zusammengesetzte Mannschaft erwartet.
Traditionell findet am Samstag vor dem Reformationstag in Sandersdorf die Schachmeisterschaft der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland statt, in diesem Jahr bereits die 14. Auflage. Auch schon traditionell die Teilnahme von Annaburger Schachsportlern, in diesem Jahr jedoch in der Einzahl. 18 Teilnehmer fanden in diesem Jahr den Weg, viele als Wiederholungstäter, jedoch auch einige neue Gesichter.
SSC Annaburg 4. in der Bezirksliga
Mit der SG Jeßnitz hielt der Spielplan gleich am 2. Spieltag den großen Staffelfavoriten für uns parat. Da traf es sich gut, dass wir durch den Pokalerfolg und den geglückten Ligaauftakt als Tabellenführer und somit auch mit breiter Brust die Reise nach Jeßnitz auf uns nehmen konnten. Die Anreise von Leipzig nach Jeßnitz gestaltete sich gar nicht mal so einfach, in der Gegend wird zur Zeit an allen Ecken gebaut, wodurch die ein oder andere Umleitung in Kauf genommen werden musste. Meinen 5 aus der schönsten Schachstadt der Welt angereisten Mannschaftskameraden erging es soweit ich weiß nicht viel besser. Trotzdem saßen wir pünktlich um 9 Uhr an den Brettern. Beide Teams traten in Bestbesetzung an.