Zur besten Kaffeezeit, Sonntag nachmittags, beteiligte ich mich am Allersberger Kirchweihopen. Gesetzt war ich an Eins, jedoch ging ich mit der Bürde von 3 Minuspunkten an den Start. Gespielt wurde mit sogenannter Bonus-Malus-Regelung, um die Spielstärkenunterschiede auszugleichen. Je nach DWZ bekam ein Spieler somit bis zu +2 Punkte zugesprochen, bei entsprechend hoher DWZ aber bis zu -3 Punkten aufgebürdet. Chancen auf den Turniersieg rechnete ich mir bei 5 Punkten Rückstand auf die Spitze im 10-ründigen Turnier (Schnellschach 10min) somit nicht aus. Doch zunächst begann meine Aufholjagd verheißungsvoll. Ich startete mit 4/4 optimal ins Turnier. Recht sichere Siege glückten mir gegen Frank Elpelt (SC Eschborn 1974, DWZ 1543), Emmilie König (Delmenhorster SK 1931, DWZ 1541), Gino Gillmeister (SC Borussia Lichtenberg, DWZ 1648) und Florian Schneider (SC Oberwinden 1957, DWZ 1239)
Zuletzt beteiligte ich mich an zwei Monatsblitzturnieren. Beim USV Halle verpasste ich im Mai als 9. nur ganz knapp den Sprung in die Ewige Monatsblitzliste. Im Juni nahm ich nun einen neuen Anlauf und es lief bedeutend besser. Ich startete mit 3 Siegen (u.a. bezwang ich Helmar Liebscher vom USV Halle, DWZ 1975), was im Lichess Arena-Modus gleich mal 8 Lichess-Punkte bedeuteten. Zwar konnte ich meinen Platz an der Sonne nicht verteidigen, doch aus den ersten 8 Plätzen ließ ich mich zu keiner Zeit mehr verdrängen. Letztendlich holte ich 6 Siege und verlor 5 Spiele. Allein 3 Niederlagen musste ich davon gegen den Turniersieger Martin Huth (USV Halle, DWZ 1959) quittieren. Mit einer Zwischenbilanz von 0:5 darf ich Martin fortan zu meinen Angstgegnern zählen. Für mich reichten die 6/11 zu 14 Lichess-Punkten und Platz 5 bei 14 Teilnehmern. Platz 5 brachte mir wiederum 4 Punkte für die USV Halle-Gesamtwertung, in der ich mich nun verewigt habe.
Ewige Monatsblitz-Punnktetabelle.
Ebenso Platz 5 erreichte ich beim Monatsblitzturnier der VSG 1880 Offenbach. Hier wurden 7 Runden im Schweizer System gespielt, in denen ich 4 Spiele gewann, aber auch 3 Partien verloren geben musste. Mein persönliches Highlight war der Sieg über Robert Huber (SK Freiburg-Zähringen 1887, DWZ 2038), dem ich im Kampf um Rang 4 der Endabrechnung trotzdem, aufgrund der schlechteren Feinwertung, den Vortritt lassen musste.