Daniel, Frank und Thomas noch am Rechnen, kurz darauf am Feiern!Lange fieberten wir dem Pokalhalbfinale gegen Bad Schmiedeberg entgegen. Gegen den eine Klasse höher spielenden Tabellenachten der Bezirksoberliga rechneten wir uns durchaus etwas Zählbares aus. Ziemlich sicher waren wir uns, dass uns Bad Schmiedeberg wohl nicht unterschätzen wird, schließlich haben wir mit Aken und Anhalt Dessau bereits zwei höherklassige Vereine ausgeschalten. Die Schmiedeberger Aufstellung mit der nominellen 1,2,3 und 6 zeigte dann auch, dass sie es ernst meinten. Wir stemmten unsere 1,2,3 und 5 dagegen.
SSC Annaburg weiterhin 4. in der Bezirksliga
Die 6. Runde des Spielplans hielt für uns ein Auswärtsspiel beim SV Bitterfeld-Wolfen parat. Gegen die noch nicht allzulange existierende Spielgemeinschaft aus Spielern der SG Chemie Bitterfeld und der SG Chemie Wolfen mussten wir bereite im Vorjahr auswärts antreten. Damals, im Oktober 2013, gab es ein stark umkämpftes 3:3. Folglich waren wir für dieses Match gewarnt, wollten aber mit der schon des öfteren angewendeten Vorgabe, 3 vorne + 0,5 hinten, auf Auswärtssieg gehen. Ein Blick auf den Spielbogen zeigte, dass es an jedem der 6 Bretter einen deutlichen DWZ-Favoriten gibt. An den vorderen 3 Brettern galt es uns zu schlagen, während wir an den hinteren drei Brettern in der Außenseiter-Rolle waren. Den geringsten DWZ-Unterschied gab es an Brett zwei, hier hatte Frank "lediglich" 247 DWZ-Punkte mehr aufzuweisen.

